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Ob Madonna oder Mickey Rourke: Für die Stars der Achtziger war ihr Körper ihr Kapital

Ein Mann und eine Frau im kalten Licht einer offenen Kühlschranktür. Sie trägt nichts als ein weisses Handtuch. „Schliess die Augen“, sagt er und beginnt, sie zu füttern. Pralle, rote Erdbeeren wandern in ihren Mund, Honig ergiesst sich auf ihre Zunge, Milch läuft ihr über das Kinn. Am 21. Februar 1986 wurden zwei Sexsymbole geboren. Es war eine geplante Geburt, eingeleitet von Adrian Lyne, erfolgreicher Werbefilmer und Regisseur von „Flashdance“. Die Hebamme hiess „9 1/2 Wochen“.

Im Wesentlichen zeigte der Film Kim Basinger und Mickey Rourke beim Sex. Wall-StreetBörsenmakler John und Elizabeth, die Managerin einer Kunstgalerie in Soho - zwei sexy Oberflächen, zwei Skulpturen aus idealen Proportionen und makelloser Haut.

Männer für gewisse Stunden

Die achtziger Jahre waren die Dekade des Körpers. Gestählte Bodys wurden in Designeranzügen mit Schulterpolstern noch männlicher, Frauen toupierten sich die Haare zu wahren Mähnen und liessen ihre Gesichter hinter knalligem Make-up verschwinden. In den Siebzigern war das noch ganz anderes. Kaum vorstellbar, dass Frauen sich fragten, ob Antihelden wie Robert DeNiro und Dustin Hoffmann oder smarte Sonnyboys wie Paul Newman und Robert Redford möglicherweise ein Bäuchlein unter ihren Hemden verbargen. Statt guter Bodys brauchten die Helden im Jahrzehnt von Vietnam-Krieg und Watergate-Affäre vor allem gute Gründe dafür, das zu tun, was sie auf der Leinwand taten. Gefragt waren Loyalität, Anteilnahme und Charakterfestigkeit.

In den Achtzigern durften Kinohelden wieder Kerle vom alten Schlag sein. Kantig, hedonistisch - und vor allem: heiss. Richard Gere schien bei Filmen wie „Ein Mann für gewisse Stunden“, „Ein Offizier und Gentleman“ oder „Atemlos“ eine Vertragsklausel unterschrieben zu haben, dass er alle fünfzehn Minuten das Hemd zu lüpfen hatte. Geziele Provokation und offensive Tabubrüche Auch Frauen liessen die Hüllen fallen. Doch während sie danach in den Siebzigern immer in den Armen ihrer Helden zusammensinken mussten, stellten sie sich nun auf Bühnen. Madonna wurde durch ihre freizügigen Outfits, gezielte Provokation und offensive Tabubrüche zu dem Sexsymbol der Achtziger.

In den Händen von Frauen wie dem Top-Model Elle MacPherson, Grace Jones oder Michelle Pfeiffer wurden Boys zu Toys. Man erinnere sich nur an Pfeiffers Gesangsnummer auf dem Klavier in „Die fabelhaften Baker Boys“. Auch Kim Basinger sagt sich am Ende von „9 1/2 Wochen“ von Mickey Rourke los, nachdem sie mit ihm die Grenzen ihrer erotischen Phantasien erkundet hat.

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